Meinung

Die hier vertrenden Auffassungen entsprechen dem jeweils aktuellen Wissenstand des Autors, sie sind keine wissenschaftliche Abhandlung.

Gefühlt zu Ende und doch hochgradig virulent (26.4.2022)

Weiter gehts mit Omikron BA2. Lauterbach sagte „Die Stimmung ist besser als die Zahlen.“ Er hat recht damit, denn die Infektionszahlen sind weiterhin hoch. Bis die Welle durchgelaufen ist, dauert es noch. Junge, Gesunde können trotzdem wieder ein normales Leben führen. Wer älter und damit auch kränker ist, muss sich jetzt selbst schützen. Wichtig: Ab 70 Jahren die vierte Boosterimpfung – der Omikron-Impfstoff lässt noch auf sich warten. Auch sollte man ruhig die Maske weiterhin in Inneräumen tragen, solange nicht die Atmung Schwierigkeiten macht. Ich war gerade in den Niederlanden. Dort trägt kaum noch jemand Maske. Man ist dort viel entspannter. Aber „German Angst“ ist ein international bekannter Begriff für das „Team Vorsicht“. Die Deutschen Sterbezahlen sind allerdings auch deutlich geringer als in NL, GB und USA.

Projekt Schmutzige Impfung – läuft. /07.04.2022

Mit dem Ende der Restriktionen (Maske, Abstand, Begrenzung der Kundenzahl) steigen die Infektionszahlen. Vorerst bleiben die Todesfälle pro Tag noch gleich, denn diese hinken immer 14 Tage hinterher. Bei 150.000 erkannten Covid-19-Fällen pro Tag ist mit etwa der doppelten Zahl unerkannter zu rechnen. Damit stecken sich täglich 1/4-Millionen Menschen an. Die Infektionswelle kann damit innerhalb von 320 Tagen alle 80 Miollionen Einwohner Deutschlands erfassen. Das entspräche dann 64.000 Toten durch Corona. Es wird aber nicht jeder einzelne erkranken, weil die Herdenimmunität dieses verhindert. Etwa 75% aller Einwohner müssen die Omikron Infektion hinter sich bringen, dann endet nalch 240 Tagen die Omikron/b2a-Welle. Startpunkt dafür war ja November 21. Damit wird 07/ 2022 diese Welle vorbei sein. Welche neue Variante sich dann durchsetzt und welche Gefährlichkeit sie entwickelt muss sich dann erst zeigen – alles ist möglich!

Erstes Zurückrudern /14.1.2022

Jetzt wird an der Mär gestrickt, Putin, der große Führer, sei falsch unterrichtet worden. Der FSB habe ihn falsch informiert über die „Befreiungsbedürfnisse“ der Urkaine. Es sind zwei Köpfe der Auslandsabteilung wegen „Materialverschwendung“ weggesperrt worden. Gleichzeitig läuft die Offensive gegen Odessa weiter. Die russische Kriegsmaschine ist schwer zu stoppen – es wird weitere Verluste auf beiden Seiten geben. Immerhin hat die Ukraine schon 5% des rollenden Materials des Gegners „neutralisiert“. – Genug vom sozialistischen Gequatsche -es sterben täglich auf beiden Seiten Menschen.

Götterdämmerung in Russland

Ein Land wehrt sich gegen die Übergriffigkeit des großen Bruders. Das verdient Respekt und Achtung. Bemerkenswert, auch bei den russischen Truppen ist die Verrohung nicht durchgängig. Beispielhaft: Ein Panzertrupp zieht sich zurück, weil Zivilisten auf der Straße protestieren. Da wäre auch Potential für ein Tianamen-Massaker gewesen. Der Kommandeur hat sich anders entschieden, hoffentlich passiert ihm nichts. Putins Tage sind gezählt, die Gegenwehr zu stark. Nur mit einem Totalschaden ließe sich da noch was erobern. Gleichzeitig treffen die Sanktionen. Putins Freunde werden sich rasch nach dem Geldsegen umschauen, der ausbleibt. Aber auch bei uns wird es ungemütlicher, Gazprom wird den Hahn zudrehen. Zum Glück war der Winter mild und bis zum nächsten Winter ist der alte Zar durch einen neuen ersetzt. Die Parkinsonerkrankung Putins schlug hier zu. Der Mann nimmt seit mindestens 7 Jahren L-Dopamin ein. Die geistigen Kräfte werden davon nicht besser. Es entwickeln sich psychosoziale Störungen wie zum Beispiel Sammelleidenschaft und eine Besessenheit für das Sortieren. Wo der normale Patient plötzlich Briefmarken sammelt, versucht es Putin halt mit Ländern – jeder nach seinen Möglichkeiten. Mit Versagern geht natürlich ein korruptes politisches System etwas weniger schonungsvoll um, als bei uns mit einer demoktratisch abgewählten Regierung. Erste Stimmen der Putin-Kritik waren schon am Rande der Weltklimakonferenz zu hören. Es bleibt spannend. Wer kann, sollte Hilfslieferungen Richtung Ukraine und Polen unterstützen. Da sind Frauen und Kinder zu versorgen!

Alle reden vom Freedomday

Eine Befreiung von den Corona-Auflagen, dass wäre schon toll. Nach zwei Jahren Pestilenz sehnen sich alle, auch ich, nach Freiheit. Omikron ist ja so ungefährlich und so mild, fast niemand kommt mehr ins Krankenhaus, schon gar nicht auf die Intensivstastion. Aber trotzdem ist die Zahl der Toten pro Tag 150 bis 200. Jeden Tag, durchgehend. Ja, aber wir kommen doch von viel höheren Zahlen! Stimmt in der Spitze waren es 1000 Tote pro Tag, 5x soviele. Nutzt aber den Gestorbenen nichts, wer dabei ist, ist halt dabei. Ja, aber die sind gar nicht an, sondern nur mit Corona gestorben! Wären sie gestorben ohne Corona, man weiss es nicht immer im Einzelfall. Aber man sieht die Übersterblichkeit in der Statistik, und die ist halt deutlich. Das sind doch nur die Alten, die da sterben. Grausame Betrachtungsweise, und sie stimmt nicht. Es sterben Risikopatienten: Patienten mit Grunderkrankungen, Schwangere und Alte. Je älter ich bin, um so eher sterbe ich trotz 3 Impfungen. Je mehr Übergewicht, um so eher sterbe ich. Das einzige was wirklich hilft, ist den Virus nicht weiterzutragen (Deshalb die FFP2-Maske). Geimpft sein und testen bei Symptomen sind tolle Ergänzungen. Dann kann man den Sommer auch genießen. Der nächste Winter kommt und das griechische Alphabet hat noch viele Buchstaben.

Warum die Impfung besser als die Krankheit immunisiert:

Die m-RNA- Impfung bildet das Spikeprotein des Coronavirus nach. Bekommt das Virus Kontakt zu einer Schleimhautzelle verändert sich beim Andocken das Spikeprotein, damit es wie ein Schüssel in das Schloss des Rezeptors auf der Zelle passt. Diese Veränderung ermöglicht es erst dem Virus seine RNA-Informationen in die Zelle einzuspeisen. Anschließend reproduziert sich das Virus dort, bis die Zelle platzt. Die Antikörper des Immunsystems lernen bei einer Infektion nur dieses veränderte Spikeprotein kennen. Die Impfung hingegen erzeugt Antikörper gegen das nicht veränderte Spikeprotein. Damit greifen diese Impfantikörper den Virus schon an, bevor er mit einer Zelle verschmiltzt. Die Infektion wird so eher verhindert. Je höher die Antikörperzahl, um so geringer die Symptome. Deshalb hilft hier die Boosterimpfung.

Omikron: Die Wand ist da

Jetzt steigen die Inzidenzen in der Wetterau auf 1000 und höher. In unserem Testzentrum testen wir täglich ca. 90 Personen. Seit Montag finden wir 3-5 infizierte am Tag. Hochgerechnet wäre unsere kleine Stichprobe damit einer Inzidenz von 4400. Getestet werden Geimpfte und Ungeimpfte im Verhältnis 50:50. Damit ist klar, wer nicht geimpft ist hat ein 4x höheres Risiko so infiziert zu werden, dass der Antigentest anschlägt. Höhere Viruslast beim Ungeimpften ist damit auch bei uns im kleinen Massstab offensichtlich. Sollten die Zahl der Infektionen Bundesweit auf 150.000 bis 250.000 ansteigen, ist mit Ausfällen im Dienstleistungssektor und Arbeitssektor zu rechnen. Jeder Infizierte kann mindestens 7 Tage nicht zur Arbeit gehen. 1,4 Mio Bundesbürger fallen damit laufend aus, bis die Corono-Pandemie abflacht. 80 Millionen Bürger können Omikron bekommen – nach 57 Wochen ist der Normalzustand dann wieder hergestellt. Ganz so lange wird es nicht dauern, weil ca. 10 Mio irgendwie Glück haben werden und sich gar nicht infizieren, bis die Welle von alleine abflacht. Dann kann die nächste Mutante kommen. Allerdings können wir auf die Evolution hoffen. Ein Virus wird sich, weil er seine ständige Vermehrung zum Existenzerhalt braucht sich wie folgt entwickeln: Höhere Ansteckungsfähigkeit gekoppelt mit möglichst geringer Sterblichkeit des Wirtes. Wünschenswert ist auch eine geringe Antwort des Immunsystems. Da ist Omikron schon auf einem guten Weg, seine Nachfolger werden da noch besser werden. Covid-Mutanten, die Delta und Omikron zu ähnlich sind werden nicht mehr erfolgreich bei uns landen können. Zur Zeit schützt damit die 3fach Impfung mit mRNA-Impfstoff weitestgehend. Immungeschwächte und ungeimpfte Patienten müssen allerdings in Deckung bleiben.

Impfpass fälschen – wie blöd kann man sein?

Impfpässe und Impfzertifikate habe ich in letzter Zeit viele gesehen. Meistens aus nahegelegenen Praxen, aber auch aus fernen Ländern, anderen Kulturen. Oft sind sie gelb, weiß, einer sogar noch mit Hammer und Zirkel. Aber meistens waren Sie authentisch. Selbst USA-Impfzertifikate werden mir vorgelegt — dann z. B. mit einem Arztaufdruck „Wallmart“. Trotzdem ist die Echheit überprüfbar. Gab es zum Zeitpunkt der Impfung genau diese Chargenaufkleber? Stimmen die Unterschriften der Impfzentrumärzte mit den bekannten überein? Kenne ich den Praxisstempel?

Im Zweifel stelle ich das digitale Zertifikat nicht aus. Und bitte liebe Fälscher: Sie reichen Ihren Personalausweis mit der Fälschung bei mir ein – ist schon ein bisschen blöd oder? Da freuen sich Polizei und Staatsanwaltschaft auf ein Strafverfahren mit vollständigen Adressdaten.

Aber warum möchte ein Ungeimpfter scheinbar geimpft sein? Gegen den Covid-19 Sars-Virus hilft das nicht. Der liest keine Stempel und Etiketten in gelben Heften. Der Virus kann nur vom Immunsystem gestoppt werden, am besten einem Immunsystem, das den Gegner schon kennt.

Damit man Bahn fahren kann ohne Test, und zur Arbeit geht ohne Test – da wäre ein gefälschter Impfausweis natürlich schon toll. Hoffentlich bin ich der einzige der da nicht geimpft ist, denn sonst gibts keinen Schutz. Das Unternehmen wird den „Impf-Poser“ schnell in die Arbeitslosigkeit entsorgen. Vorbestraft ist es dann schwieriger noch einen Job zu ergattern.

Riskiken abwägen ist mein Rat: Krank (Long Covid), arbeitslos und vorbestraft, gegenüber zwei Nadelstichen. Wählen Sie weise.

Mutationen – was kommt da noch?

Jetzt ist also Omikron unterwegs, auch schon in Deutschland. Gerade bei uns gibt es kein Monitoring, das systematisch die Mutationen erfasst. Deshalb erfahren wir aus Südafrika und Großbritanien von den Varianten – die britischen Exkolonien und GB selbst erfassen diese Mutanten- Respekt. Covid-19 omikron hat etliche Mutationen im Spikeprotein, die die Anbindung an ACE-Rezeptoren verbessern. Er ist deutlich ansteckender als alpha und wird wahrscheinlich delta noch in diesem Winter verdrängen. Der Impfschutz durch die m-RNA-Impfstoffe besteht trotzdem noch, aber verringert sich schneller innerhalb weniger Monate. Eine Booster-Impfung mit Moderna oder Corminaty bewahrt jeden einzelnen vor schwerem Krankheitsverlauf. Die Impfungen müssen dann stets in 5-6 Monaten wiederholt werden. Hoffnung auf ein Ende der Pandemie bringen vielleicht die Totimpfstoffe, die jetzt dicht vor der Zulassung stehen. Statt nur das Spike-Protein des Virus nachzuahmen, bieten diese eine breite Immunantwort auf den gesamten Virus. Der Totimpfstoff besteht aus dem kompletten Virenmaterial des Sars-Cov-2-Erregers, ist aber nicht mehr funktionstüchtig, weshalb er sich nicht mehr im Körper vermehren kann. Der Impfling bildet dann Antikörper gegen viele verschiedene Bereiche des Virus aus und kann dann in Zukunft noch wildere Mutanten abwehren. Allerdings müssen wir erst überprüfen, ob die Antikörper sich nicht auch gegen Gewebe im eigenen Köper wenden. Dieser Check der Nebenwirkungen findet jetzt erst statt. Wenn die Impfstoffe weiterhin nur beschränkt wirksam sind, werden wir mehr zur chinesischen Lösung greifen müssen. Städte abriegeln, Bewegungsfreiheit komplett einschränken, Testen mit PCR-Massentests in befallenden Gebieten, konsequente Impfung mit angepassten Impfstoffen. Oder aber die biologische Lösung – wir lassen es einfach durchlaufen, mit der Konsequenz von 10% Todesrate bei den 80-jährigen, 5% bei den 60-80 jährigen, 2% bei den 50-60-jährigen etc. Die geriatrische Gesellschaft – zu der auch der Autor zählt – würde sich drastisch verjüngen, die Rentenkasse entlastet, die CO2-Bilanz des Landes sich verbessern, machbar, aber gar nicht sympatisch und einer Demokratie nicht würdig.

kostenloser Bürgertest

Seit kurzem gibt es Ihn wieder, den kostenlosen Bürgertest. Keine schlechte Idee, um Impfdurchbrüchen und normalen Erkrankungen auf die Schliche zu kommen. Aber wer führt ihn durch und wo?

Zuerstmal das Thema Personal. Bei der 2. und 3. Welle konnten wird auf Kurzarbeiter aus der Gastro, Verwaltung und Flugindustrie zurückgreifen. Die gehen aber wieder alle weitgehend normal arbeiten. Die Apotheke selbst braucht ihr Personal für die Abgabe von Arzneimitteln.

Jetzt das Thema Örtlichkeit: Wir konnten die Stadthalle als Testzentrum nutzen und dort bis zu 460 Tests pro Tag durchführen. Das war unheimlich effektiv – aber die Halle wird jetzt wieder für Kultur benötigt. Die Apotheke ist zu klein für mehr als 30 Tests pro Tag. Die Tests werden im Beratungsraum durchgeführt. Ein Zelt oder Bauwagen vor der Tür ist bei Minusgeraden keine Alternative. Arbeitszeit und Arbeitsraum sind jetzt der begrenzende Faktor.

Bei 22000 Einwohnern können diese nicht alle getestet werden. Aber zum Glück kann man sich selbst testen und damit vom Problem zur Lösung mutieren. Mein Vorschlag: Testen Sie sich selbst – alle 3 Tage und vor einem Treffen mit mehreren Personen. Unterbrechen Sie selbst die Infektionsketten – das Gesundheitsamt, Ihr Arzt und auch Ihre Apotheke können das nicht für Sie tun.

Impfplicht:

Es gibt Länder auf dieser Welt, da stellt sich die Frage nach impfen oder nichtimpfen nicht. Dies sind Autokratien wie z.B. China. Auch dort wird nicht undifferenziert jeder geimpft, aber bei einzelnen Städten oder Regionen wird nicht lange gefackelt. Bei uns verläuft der Diskurs differenzierter. Einerseits ließe das Infektionsschutzgesetz die Zwangsimpfung zu, andererseits kann der Wähler in der Demokratie das Führungspersonal austauschen (Stichwort Bundestagswahl). Das nichtimpfen wollen, muss eine Demokratie also offensichtlich aushalten. Der Souverän/Wähler/Bürger bleibt verantwortlich für sein Handeln. So will es das Grundgesetz. In der Konsequenz bedeutet es aber auch die Eigenverantwortung auch zu tragen, wobei wir dann über Lohnfortzahlungen im Quarantänefall oder Rentenzahlung im Long-Covid-Fall sprechen. Hier kann der Staat denjenigen aus der Solidarität der anderen ausschließen, wenn sein Verhalten auch nicht solidarisch war oder ist. Das ist das schöne in einer Demokratie, man hat sein eigenes Schicksal in der Hand. Ist ein Impfangebot an alle Wollenden ergangen, so müssen die Freiheiten wieder hergestellt werden. Die nicht geimpften müssen dann ihren Schutz selbst organisieren.

Impfen

Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil. 7 Menschen von 1 Millionen erleiden aufgrund der Impfung eine schwere Krankheit oder Tod. Von 100 an SARS-Cov II erkrankten sterben 1,5. Weitere 3 von 100 werden nicht mehr richtig gesund (long covid). Lasse ich mich impfen, verbessere ich die Chance auf ein Überleben und ein Leben ohne dauerhafte Einschränkungen. Ich selbst als 55 jähriger habe eine Wahrscheinlichkeit von 97% das 60 Lebensjahr zu erreichen, wenn ich mich impfen lasse. Ohne Impfung sind es nur nor 95,5%, die mich auf einen 60igsten Geburtstag hoffen lassen. Schwer krank (92,5%) möchte ich aber dann auch nicht sein. Deshalb war es für mich logisch: Impfung!

Es soll ja noch Menschen geben, die glauben, dass sie niemals eine Infektion von Covid-19 erleben werden. Das funktioniert aber nur, wenn sie schnell sterben. vorher, ohne Covid-19. Alle anderen werden irgendwann in den nächsten 2 Jahren diese Erkrankung durchmachen müssen. Da ein Mensch mit Delta-Variante im Durchschnitt etwa 12 Menschen ansteckt, bevor er selbst krank wird, lässt sich das schnell ausrechnen, wie lange es braucht die 80 Millionen Menschen in Deutschland anzustecken. Achtung auch Geimpfte werden krank und verbreiten es weiter: 1×12 (Tag 1)+12*12(Tag2)+144*12(Tag3)+ 1728*12(4.Tag)+20736*12(5.Tag)+248832*12(6.Tag)+2,985984Mio*12(7.Tag)=35 Mio Infizierte. Ohne Maske und AHA sind nach 8 Tagen alle Menschen erkrankt. Zwischen der kompletten Durchseuchung in 7 Tagen stehen nur Händwaschen, Abstand und Maske.

+Durchseuchungsstrategie:

Kinder unter 12 Jahren können nicht geeimpft werden – lt. Stiko gibt es keine Studien. Für Kinder über 12 gab es nur eine zögerliche, politisch initialisierte Freigabe für die Impfstoffe. Die Konsequenz ist klar. Wenige Kinder sind bei Schulanfang geimpft. Aus den Ferien bringen Sie die Covid-Infektion mit. Diese verläuft bei vielen unterschwellig und ist auch im Antigentest nicht schnell genug erkennbar. In der Folge grassiert Covid19 in den Klassen, bis endlich die Antigentests anschlagen. Der Klassenverband wird in Quarantäne geschickt. Die Eltern (real: die Mütter) müssen erneut das Betreungs- und Lernangebot stellen. Fernunterricht wird auch diesmal nicht stattfinden, die WTKedu Plattform des Landes Hessen ist aus Datenschutzgründen eingestellt worden.

Funktionierende Hygienekonzepte sind an den Schulen nicht existent. Händewaschen, Seife, Einmalhandtücher, Mülleimer mit Deckel waren in 1,5 Jahren Pandemie nicht beschaffbar. Es fehlt an Luftfiltern. Da wo sie existieren, gibt es nicht genug Strom oder sie sind aus Feuerschutzgründen nicht einsetzbar.

Es scheint also das Ziel einer kompletten Durchseuchung der Kinder und Jugendlichen vereinbart zu sein. Das kann man machen, wird aber sich in Todeszahlen (wenngleich deutlich geringer als bei den älteren) auch in dieser Altersgruppe widerspiegeln.

Was ist zu tun: Jede Klasse macht einen gepoolten (alle Proben zusammen!) PCR Test. Das ist finanzierbar (50,- Euro pro Klasse). Bei infizierten Klassen finden einzelne PCR Tests statt. Infizierte Kinder werden in Quaratäne geschickt, oder besser noch in Klassen unterrichtet mit nur infizierten Kindern von jungen, geimpften Lehrkräften. Kinder über 12 Jahren werden geimpft.

Vorteil: Die Pandemie endet im Oktober 2021, weitere Lockdowns, Brücklockdowns etc. entfallen. Auch Menschen mit angeschlagenem Immunsystem, die nicht geimpft werden können, dürfen auf ein weiterleben ohne Covid hoffen.

bleiben Sie gesund

Dr. Jochen Krill

Thema Begrenzung der kostenlosen Antigen-Tests auf Oktober 2021

Die politischen Parteien sind sich weitgehend einig, dass kostenlose Bürgertests für Menschen, die ein Impfangebot bekommen haben baldmöglichst einsgestellt werden. Ich halte das für falsch.

Selbst doppelt Geimpfte erkranken an Sars-Cov-2. Die Virusmenge in Hals und Rachen sind bei der Variante Delta genauso hoch wie bei den nicht geimpften Personen. Die Verbreitung des Virus wird also nicht durch die Impfung reduziert. Der Geimpfte selbst hat den Vorteil, nicht schwer zu erkranken, aber seine Umgebung nicht. Immerhin gibt es in Deutschland 13 Millionen Kinder (Gesamteinwohnerzahl: 80 Millionen) die größtenteils nicht geimpft sind. Die unter 12 jährigen können bisher nicht geimpft werden (keine Stiko-Empfehlung, keine Sicherheit) . Selbst bei einer vollständigen Impfung aller Erwachsenen bleiben ca. 7 Millionen nicht geimpfte Kinder übrig, die besonders gefährdet sind. Auch bei den Erwachsenen gibt es Indikationen (Epilepsie, diverse andere neurologische Erkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, capillary leak Syndrom, u v. m.), die gegen eine Impfung sprechen – das wird ca. 1 Million der Erwachsenen in Deutschland betreffen. Sprich der Impfschutz gegen die Delta Variante besteht für den geimpften, nicht für ungeimpften/ unimpfbaren Mitbürger.

Die Testung durch einen POC-Antigentest ermöglicht es Verbreitungscluster des Virus leichter aufzufinden und zu isolieren. Die beste Lösung, jedem einem PCR-Test pro Woche anzubieten sprengt wegen des Kostenfaktors 10x die finanziellen Möglichkeiten des Staates.

Werden die kostenlosen Bürgertests nicht mehr angeboten, werden die Testzentren größtenteils komplett schließen. Die wenigen Menschen, die dann nocht Tests benötigen, werden dann ab Oktober auf eine ganz andere Preisstruktur treffen – Kosten ca. 20 -35€ pro Test.

Wir benachteiligen so in besonderem Maße etwa 10% der Bevölkerung und setzten sie gezielt einer Covid-19-Erkrankung aus.

mit freundlichen Grüßen

Dr. Jochen Krill

Gemeinsam für Ihre Gesundheit