Meinung

Die hier vertrenden Auffassungen entsprechen dem jeweils aktuellen Wissenstand des Autors, sie sind keine wissenschaftliche Abhandlung.

Impfplicht:

Es gibt Länder auf dieser Welt, da stellt sich die Frage nach impfen oder nichtimpfen nicht. Dies sind Autokratien wie z.B. China. Auch dort wird nicht undifferenziert jeder geimpft, aber bei einzelnen Städten oder Regionen wird nicht lange gefackelt. Bei uns verläuft der Diskurs differenzierter. Einerseits ließe das Infektionsschutzgesetz die Zwangsimpfung zu, andererseits kann der Wähler in der Demokratie das Führungspersonal austauschen (Stichwort Bundestagswahl). Das nichtimpfen wollen, muss eine Demokratie also offensichtlich aushalten. Der Souverän/Wähler/Bürger bleibt verantwortlich für sein Handeln. So will es das Grundgesetz. In der Konsequenz bedeutet es aber auch die Eigenverantwortung auch zu tragen, wobei wir dann über Lohnfortzahlungen im Quarantänefall oder Rentenzahlung im Long-Covid-Fall sprechen. Hier kann der Staat denjenigen aus der Solidarität der anderen ausschließen, wenn sein Verhalten auch nicht solidarisch war oder ist. Das ist das schöne in einer Demokratie, man hat sein eigenes Schicksal in der Hand. Ist ein Impfangebot an alle Wollenden ergangen, so müssen die Freiheiten wieder hergestellt werden. Die nicht geimpften müssen dann ihren Schutz selbst organisieren.

Impfen

Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil. 7 Menschen von 1 Millionen erleiden aufgrund der Impfung eine schwere Krankheit oder Tod. Von 100 an SARS-Cov II erkrankten sterben 1,5. Weitere 3 von 100 werden nicht mehr richtig gesund (long covid). Lasse ich mich impfen, verbessere ich die Chance auf ein Überleben und ein Leben ohne dauerhafte Einschränkungen. Ich selbst als 55 jähriger habe eine Wahrscheinlichkeit von 97% das 60 Lebensjahr zu erreichen, wenn ich mich impfen lasse. Ohne Impfung sind es nur nor 95,5%, die mich auf einen 60igsten Geburtstag hoffen lassen. Schwer krank (92,5%) möchte ich aber dann auch nicht sein. Deshalb war es für mich logisch: Impfung!

Es soll ja noch Menschen geben, die glauben, dass sie niemals eine Infektion von Covid-19 erleben werden. Das funktioniert aber nur, wenn sie schnell sterben. vorher, ohne Covid-19. Alle anderen werden irgendwann in den nächsten 2 Jahren diese Erkrankung durchmachen müssen. Da ein Mensch mit Delta-Variante im Durchschnitt etwa 12 Menschen ansteckt, bevor er selbst krank wird, lässt sich das schnell ausrechnen, wie lange es braucht die 80 Millionen Menschen in Deutschland anzustecken. Achtung auch Geimpfte werden krank und verbreiten es weiter: 1×12 (Tag 1)+12*12(Tag2)+144*12(Tag3)+ 1728*12(4.Tag)+20736*12(5.Tag)+248832*12(6.Tag)+2,985984Mio*12(7.Tag)=35 Mio Infizierte. Ohne Maske und AHA sind nach 8 Tagen alle Menschen erkrankt. Zwischen der kompletten Durchseuchung in 7 Tagen stehen nur Händwaschen, Abstand und Maske.

+Durchseuchungsstrategie:

Kinder unter 12 Jahren können nicht geeimpft werden – lt. Stiko gibt es keine Studien. Für Kinder über 12 gab es nur eine zögerliche, politisch initialisierte Freigabe für die Impfstoffe. Die Konsequenz ist klar. Wenige Kinder sind bei Schulanfang geimpft. Aus den Ferien bringen Sie die Covid-Infektion mit. Diese verläuft bei vielen unterschwellig und ist auch im Antigentest nicht schnell genug erkennbar. In der Folge grassiert Covid19 in den Klassen, bis endlich die Antigentests anschlagen. Der Klassenverband wird in Quarantäne geschickt. Die Eltern (real: die Mütter) müssen erneut das Betreungs- und Lernangebot stellen. Fernunterricht wird auch diesmal nicht stattfinden, die WTKedu Plattform des Landes Hessen ist aus Datenschutzgründen eingestellt worden.

Funktionierende Hygienekonzepte sind an den Schulen nicht existent. Händewaschen, Seife, Einmalhandtücher, Mülleimer mit Deckel waren in 1,5 Jahren Pandemie nicht beschaffbar. Es fehlt an Luftfiltern. Da wo sie existieren, gibt es nicht genug Strom oder sie sind aus Feuerschutzgründen nicht einsetzbar.

Es scheint also das Ziel einer kompletten Durchseuchung der Kinder und Jugendlichen vereinbart zu sein. Das kann man machen, wird aber sich in Todeszahlen (wenngleich deutlich geringer als bei den älteren) auch in dieser Altersgruppe widerspiegeln.

Was ist zu tun: Jede Klasse macht einen gepoolten (alle Proben zusammen!) PCR Test. Das ist finanzierbar (50,- Euro pro Klasse). Bei infizierten Klassen finden einzelne PCR Tests statt. Infizierte Kinder werden in Quaratäne geschickt, oder besser noch in Klassen unterrichtet mit nur infizierten Kindern von jungen, geimpften Lehrkräften. Kinder über 12 Jahren werden geimpft.

Vorteil: Die Pandemie endet im Oktober 2021, weitere Lockdowns, Brücklockdowns etc. entfallen. Auch Menschen mit angeschlagenem Immunsystem, die nicht geimpft werden können, dürfen auf ein weiterleben ohne Covid hoffen.

bleiben Sie gesund

Dr. Jochen Krill

Thema Begrenzung der kostenlosen Antigen-Tests auf Oktober 2021

Die politischen Parteien sind sich weitgehend einig, dass kostenlose Bürgertests für Menschen, die ein Impfangebot bekommen haben baldmöglichst einsgestellt werden. Ich halte das für falsch.

Selbst doppelt Geimpfte erkranken an Sars-Cov-2. Die Virusmenge in Hals und Rachen sind bei der Variante Delta genauso hoch wie bei den nicht geimpften Personen. Die Verbreitung des Virus wird also nicht durch die Impfung reduziert. Der Geimpfte selbst hat den Vorteil, nicht schwer zu erkranken, aber seine Umgebung nicht. Immerhin gibt es in Deutschland 13 Millionen Kinder (Gesamteinwohnerzahl: 80 Millionen) die größtenteils nicht geimpft sind. Die unter 12 jährigen können bisher nicht geimpft werden (keine Stiko-Empfehlung, keine Sicherheit) . Selbst bei einer vollständigen Impfung aller Erwachsenen bleiben ca. 7 Millionen nicht geimpfte Kinder übrig, die besonders gefährdet sind. Auch bei den Erwachsenen gibt es Indikationen (Epilepsie, diverse andere neurologische Erkrankungen, Blutgerinnungsstörungen, capillary leak Syndrom, u v. m.), die gegen eine Impfung sprechen – das wird ca. 1 Million der Erwachsenen in Deutschland betreffen. Sprich der Impfschutz gegen die Delta Variante besteht für den geimpften, nicht für ungeimpften/ unimpfbaren Mitbürger.

Die Testung durch einen POC-Antigentest ermöglicht es Verbreitungscluster des Virus leichter aufzufinden und zu isolieren. Die beste Lösung, jedem einem PCR-Test pro Woche anzubieten sprengt wegen des Kostenfaktors 10x die finanziellen Möglichkeiten des Staates.

Werden die kostenlosen Bürgertests nicht mehr angeboten, werden die Testzentren größtenteils komplett schließen. Die wenigen Menschen, die dann nocht Tests benötigen, werden dann ab Oktober auf eine ganz andere Preisstruktur treffen – Kosten ca. 20 -35€ pro Test.

Wir benachteiligen so in besonderem Maße etwa 10% der Bevölkerung und setzten sie gezielt einer Covid-19-Erkrankung aus.

mit freundlichen Grüßen

Dr. Jochen Krill

Gemeinsam für Ihre Gesundheit